Das kleine Einmaleins der Landwirtschaft
Eine wichtige Voraussetzung für eine gut funktionierende Landwirtschaft ist die Gliederung der Landschaft. Dies schafft ein schönes Landschaftsbild, sorgt aber vor allem auch für Artenreichtum in Flora und Fauna. Gegliedert wird das Land beispielsweise durch Hecken, Bäume oder ganze Baumreihen.
Bodenpflege
Die Pflege des Bodens ist das A und O in der Landwirtschaft. Sie bietet die Grundlage für eine optimale Nutzung und einen entsprechend darauf abgestimmten Anbau von Pflanzen- und Getreidearten. Der Boden muss also so bearbeitet werden, dass Kleinlebewesen gute Lebensbedingungen vorfinden und ein optimaler Ph-Wert vorherrscht, damit die Pflanzen entsprechend wachsen können.
Bodendüngung
Zum Düngen des Bodens wird meist wirtschaftseigener Dünger verwendet. Dies ist wichtig, damit die Pflanzennährstoffe, die dem Boden entzogen wurden, auf natürliche Weise wiederhergestellt werden können. Ein Teil der Nährstoffe kann allerdings nicht wieder rückgeführt werden, da durch den Verkauf der Produkte natürlich einige Nährstoffe abhanden kommen. Hier muss ein zusätzlicher Dünger angewandt werden, den man als Mineral - oder Kunstdünger bezeichnet. Obwohl letzteres eigentlich kein korrekter Begriff ist, da es sich eben nicht um künstliche Zusatzstoffe handelt, sondern um Mineralien, wie Kalk, Kalium oder Phosphor. Durch regelmäßige Bodenproben wird der Nährstoffgehalt des Bodens überprüft.
Pflanzen
Natürlich ist es sehr wichtig, die Pflanzen gut zu pflegen und dafür zu sorgen, dass sie gesund und kräftig sind. Kranke Pflanzen, die zum Beispiel von einem Pilz befallen sind, müssen umgehend mit einem entsprechenden Mittel behandelt werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Nutzpflanzen ungehindert wachsen können und in ihrer Entwicklung nicht durch andere Wildpflanzen gehemmt werden. Setzt man Herbizide (Mittel gegen Wildkräuter ein) ist unbedingt sicherzustellen, dass sie keine gesundheitsschädlichen Stoffe beinhalten und biologisch abbaubar sind.